So kleine Schweinereien
die kommen mir entgegen
von Freunden und Kollegen
die glauben man sieht’s nicht.
Doch sieht man’s doch
und denkt sich bloß,
was sind das nur für Schweine?
Sie lächeln falsch,verlogen, dreist,
ich seh´s und denk mir meines.
Ein Streitgespräch nun folgen mag,
doch merk, ist gar nicht nötig,
denn es gibt die, die lernen und verstehen
und die, die verlogen durchs Leben gehen,
Schweine eben.
Ich geh vorbei an Promenaden,
überall Frauen die sich beklagen
weil ich mit den Männern gern poussiere,
ohne dass ich mich geniere.
Solln se doch kieken die ollen Dinger,
Langweiler, Neider, schlimme Finger,
ha, da lach ich doch und gehe weiter,
denn um die Ecke steht mein nächster Begleiter.
Wir gingen schwofen, die Röcke flogen,
die Füße übers Parkett zogen,
lustvoll der Verehrer starrte,
ich beim nächsten Buben mich verhakte
und am End nach viel Spaß und Freud nachhause ging.
Allein!
Und die Buben? Zerstreut zurückgelassen auf der Stelle,
mit doch wurscht, sind alle nicht ganz helle.
Bis nach Jahren der Richtige erschien,
der mir gefiel, schwer poussierte, tirilierte, mich umwarb,
ich seiner Leidenschaft verfiel,
die Anderen wurden dann zu viel.
Ich blieb bei ihm und wurde stiller.
Ohne ihn sein will ich nimmer,
doch laut und bockig bleib ich immer.
So bin ich eben alle Zeit gewesen
und will es bleiben, denn das ist mein Wesen.
Allein sein kann so befreit sein,
ein Ort an dem niemand spricht,
kein Gespräch das ablenkt, Gedankenrausch.
Auf der Suche nach diesem Ort laufe ich weiter immerfort,
doch immer Jemand der mir folgt, immer Jemand der spricht und nichts sagt
weil seine Worte leer sind und meine Hoffnung versagt.
Wo soll ich ihn finden, diesen Ort?
Es gibt ihn nicht, ich weiß es jetzt,
und bleibe umgeben von Gutem und Schlechtem,
und versuche zu geben dem Guten und Rechten.
Ob es gelingt zeigt sich am Schluss,
ich höre auf zu denken weil ich weiter gehen muss.
Der Vogel zwitschert
der Mensch hat die Sprache
um zu sagen was er denkt.
Und lässt Du mich nicht fragen,
wie soll ich dann verstehen?
Lässt Du mich nicht beklagen,
sagst ich soll weiter gehen,
dann stellst Du dich über mich
und lernen tu ich nichts.
Denn verstehen werde ich erst,
wenn die Erkenntnis gekommen ist.
Und erkennen kann ich nur
was ich betrachte und erfrage
und wieder sind wir bei der Sprache.
Denn mit Worten stell ich Fragen
und mit Worten kann ich sagen,
alles was ich denke und fühle.
Und denkst Du anders, sag es mir,
und fühlst Du anders, erklär es mir,
mit Worten die ich verstehe
auch wenn ich andere Gedankenwege gehe.